S c h l a u c h t u r m

Rettet den Schlauchturm fürs Dorfbild

 

Der Turm wurde 1930 erbaut, nach über 80 Jahren fällt auf, dass ein Schädling das Holz zerfressen hat. Um den Turm baufällig zu machen, muss der Schädling aber schon seit einigen Jahren wüten, aber das nur am Rande. Zumindest erfolgte „am 17.07.2012 durch das Ingenieurbüro Uttke eine Inaugenscheinnahme zur Überprüfung der Standsicherheit des Feuerwehr-Schlauchturm in Meitze. In der schriftlichen Stellungnahme von 19.07.2012 hat Herrn Uttke das Turmtragwerk als nicht mehr standsicher eingestuft. Infolge des starken Insektenbefalls ist das Tragwerk in einem schlechten Zustand. Aus tragwerksplanerischer Sicht sind wichtige Elemente auffällig geschwächt. Wegen der starken Schädigung durch den Holzwurmbefall sind umfangreiche Verstärkungen oder der Austausch von Tragelementen und die Ertüchtigung von Anschlüssen nach einem zu erstellenden Standsicherheitsnachweis erforderlich.“

Zur Ortsratssitzung am 18.10.2012 wurden drei Varianten und deren kostentechnische Konsequenz vorgestellt.

a) Abriss (ca. 3.000,00 €)
b) Abriss und anschließenden Neubau (ca. 40.000,00 €)
c) Sanierung des baufälligen Turms (ca. 50.000,00 €)

 

 

 
„Bei einer Sanierung wäre der Aufwand für das Entfernen der Schalung, dem Holzschutz der intakten Hölzer, das zimmermannsmässige Ersetzen befallener Hölzer und das Wiederanbringen der Außenschalung sehr hoch. Da ein Teil der Konstruktionsglieder verdeckt sind, ist deren tatsächlicher Zustand gegenwärtig nicht feststellbar. Aus diesen Gründen sind die tatsächlich erforderlichen Kosten für eine Sanierung schwer abzuschätzen. Darüber hinaus ist damit zu rechnen, das maximal 20% der alten Hölzer wiederverwendet werden können, wodurch eine denkmalgerechte Ausführung der Verkleidung nicht mehr gegeben wäre.
   

 

 

Denkmalschutzkataster:

Bei einem Abriss, bzw. Abriss und anschließendem Neubau des Turms, müsste das z.Z. denkmalgeschützte Gebäude aus dem Denkmalschutzkataster entlassen werden. Der dafür erforderliche Antrag muss bei der Gemeinde Wedemark im Fachbereich 5 gestellt werden, der unter Beteiligung des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalschutz über die Bewilligung zu entscheiden hat.“

So äußert sich die Gemeinde zu den Varianten a + b. Nun kommt aber die Denkmalschutzbehörde ins Spiel und die setzt noch einen drauf, so dass eine Sanierung nie wirklich eine Option war.

„Beurteilungen des Denkmalschutzes:

Um die bestehende Situation aus Sicht des Denkmalschutzes besser beurteilen zu können, wurde Herr Dr. Kohler von der Region Hannover, Team Bauaufsicht/Denkmalschutz, um eine Stellungnahme gebeten. Aus Sicht von Herrn Dr. Kohler ist der bestehende Turm mit vertretbaren Mitteln nicht zu retten. Eine denkmalgerechte Sanierung im Bestand ist seiner Einschätzung nach auch bei gutem Willen nicht durchführbar. Herr Dr. Jäger vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege teilt die Ansicht von Herrn Dr. Kohler und geht davon aus, dass nach einer Sanierung zuviel historische Substanz verloren gegen würde, um noch von einem Baudenkmal sprechen zu können. Auch ist seiner Meinung nach der bestehende Turm nicht derart ortsbildprägend, dass eine Ausnahme von den üblichen Maßstäben an Substanzerhaltung für die Aufrechterhaltung einer Baudenkmaleigenschaft angezeigt wäre.

Eine Frage, die im Zusammenhang erlaubt sein muss, ist, wie konnte es soweit kommen. Ein Turm dieser Bauart, aus massiven Holz, zerlegt sich nicht bzw. wird in kurzer Zeit zerlegt. Das dauert Jahre.

 

 

 
 

Wahrzeichen:

Für Meitze ist der Turm eine Art Wahrzeichen. Egal wem man in der Gemeinde Wedemark ein Bild mit dem Turm i.V.m. dem dazugehörigen Backhaus zeigt, es wird sofort nach Meitze sortiert. Ein Abriss ohne Neuaufbau ist daher keine Option. Das wäre als würde man in Köln den Dom abreißen oder in Paris den Eiffelturm oder man New York die Freiheitsstatue nehmen würde.

 

 

 

Ein Auszug aus dem Protokoll der Ortsratssitzung belegt dieses:

„Aus den Wortbeiträgen wird deutlich, dass sich die Einwohnerinnen und Einwohner für den Erhalt des Schlauchturms in Meitze aussprechen. Herr Benk berichtet, dass Herr Bürgermeister Bartels zugesichert habe, dass die Verwaltung 50 % der Kosten für einen Abriss und Neubau übernehmen werde, wenn die andere Hälfte der Summe durch die Einwohnerinnen und Einwohner von Elze und Meitze im Rahmen einer Spendensammlung zur Verfügung gestellt werde. Herr Benk erkundigt sich bei den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, ob dieses Vorhaben auf deren Zustimmung stößt. Die Mehrheit der Anwesenden spricht sich für die Durchführung einer solchen Spendenaktion aus (durch Abstimmung).“

Daher ergeht folgender Beschluss:

„Abschließend stellt Herr Benk folgenden Antrag:

„ Der Ortsrat Wedemark II ist aufgrund der Diskussion mit den Einwohnerinnen und Einwohnern im Rahmen der Ortsratssitzung am 18.10.2012 der Auffassung, dass der Schlauchturm in Meitze ortsbildprägend ist und erhalten bleiben sollte. Der Ortsrat und die in der Ortsratsitzung anwesenden Meitzer sind bereit, die Hälfte der Kosten über einen Spendenaufruf einzuwerben. Der Ortsrat bittet die Gemeinde Wedemark bei Erfolg, die andere Hälfte der Kosten zu übernehmen. “

Über den Antrag wird wie folgt beschlossen:

-8 dafür, 0 dagegen, 0 Enthaltung(en)-„

Natürlich habe ich mir die Texte nicht alle selbst überlegt. Alle Passagen in Anführungszeichen stammen von der Internetseite der Gemeinde Wedemark.

 

 

es folgen nun noch die Rubriken

Dokumente / Presse / Bilder / Arbeitskreis

 

Dokumente

DOC Spenden-Aufruf

PDF Flyer

 

Presse

HAZ Artikel 17.10.2012

HAZ Artikel 19.10.2012

HAZ Artikel 31.05.2013

Echo Artikel 01.06.2013, Fortsetzung Artikel Echo 01.06.2013

HAZ Artikel 20.08.2013

HAZ Artikel 01.11.2013

HAZ Artikel 14.02.2014

Echo Artikel 15.02.2014

 

Bilder

 
 

Schlauchturm-Spendendose

von

Ralf-Jörn

 

 

 

 

Der Schlauchturm in

Großburgwedel

des NABU

 
 

 

 

 

Abriss Schlauchturmdach (17.09.2013)

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wenn mir da jemand Bescheid gesagt hätte, hätte ich wohl auch ein Foto gemacht.

 

06.02.2014

 

Der Abriss bzw. die Sanierung hat begonnen. Wann jetzt genau die ersten Arbeiten begannen, kann ich nicht genau feststellen, gestern war jedoch noch nichts und daher tippe ich mal auf heute.

 
 

 

08.02.2014

 

 
Update!
 

 

10.02.2014

 

Update!

 
 

 

11.02.2014

 

 
 

 

12. Februar 2014

 

 

13. Februar 2014

 

16. Februar 2014

 

19. Februar 2014

 

 

22. Februar 2014

 

23. Februar 2014

 

08. März 2014

 

22. März 2014

 

 

A r b e i t s k r e i s

Es ist auch wichtig die Personen hinter dem Projekt wenigstens zu nennen. (Ehre wem Ehre gebürt)

Jürgen, Projektleiter (im Artikel vom 31.5. abgelichtet)

Klaus vdB, Projektleiter

Frank und Klaus (FF, s. Artikel 31.5.)

Renate (SV, s. Artikel 31.5.)

Sonstige Begleiter: Heiner, Christiane, Hermann, Sabine, Ralf-Jörn, Benny